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FDP: Kosten für Synagoge genau prüfen

7.2.08 - Allgemeine Zeitung

mij. Die FDP-Stadtratsfraktion begrüßt den geplanten Bau der neuen Synagoge. Es müsse aber sichergestellt werden, dass die veranschlagten Kosten belastbar seien und die Fraktionen ihre Entscheidung auf Basis aktueller und nachvollziehbarer Zahlen treffen können, so der finanzpolitisches Sprecher Walter Koppius.

Man habe den OB bereits am 18. Januar angeschrieben und gefragt, ob die Verwaltung die Kostenkalkulation zum Synagogenbau, die den Fraktionen vom Kuratorium der Jüdischen Gemeinde vorgestellt wurde, auf ihre Aktualität und Plausibilität hin überprüft habe. Außerdem habe man wissen wollen, ob die Jüdische Gemeinde die laufenden Kosten einer neuen Synagoge wirklich stemmen könne. Bislang habe der OB aber noch nicht geantwortet. "Wir möchten vermeiden, dass der notwendige Synagogenbau möglicherweise dadurch in Misskredit kommt, dass die Baukosten falsch kalkuliert wurden und später öffentliche Mittel nachgeschossen werden müssen oder die Jüdische Gemeinde die laufenden Kosten nicht tragen kann", so Koppius. Das Projekt sei zu wichtig, um hier Risiken einzugehen. In einem Gespräch mit der FDP-Fraktion hatte die Jüdische Gemeinde zugesagt, mit dem Architekten über eine Reduzierung der Baukosten zu sprechen.


© Jüdische Gemeinde Mainz