Home - Gemeinde - Aktuell - Geschichte - Rabbinat - Synagogenprojekt - Links - Gästebuch - Kontakt - Führung

 


Unterstützung für Synagoge

16.1.08 - Allgemeine Zeitung

red. Die FDP-Stadtratsfraktion sieht die Notwendigkeit zum Bau einer neuen Synagoge in der Hindenburgstraße. Nach einem intensiven Gespräch der Fraktion mit der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mainz, Stella Schindler-Siegreich, und dem Mitglied des Kuratoriums, Heinz Laubach, konnten sich die Ratsmitglieder ein umfangreiches Bild über den Entwurf sowie die aktuelle Situation vor Ort machen.

"Wir stehen hinter dem Synagogenneubau und einem erhöhten Finanzbedarf. Zugleich muss aber darauf geachtet werden, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen", so der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Christopher Sitte. Der Finanzierungsanteil der Stadt Mainz am Synagogenneubau sollte sich auf 3,6 Millionen Euro belaufen. Der Bund, der sich bisher ebenfalls an den geplanten Baukosten beteiligen wollte, hat nun seinen Beitrag zurückgezogen. "Dieser Betrag muss jetzt von Stadt und Land kompensiert werden. Auf Grund der angespannten Haushaltslage der Stadt kann der Betrag nur über eine Erhöhung der Neuverschuldung bezahlt werden", schlussfolgert die FDP.

"Bei unserem Gespräch mit der Jüdischen Gemeinde haben wir gebeten, mögliche Einsparpotentiale auszuloten", erklärt Christopher Sitte. "Ziel muss es sein, den Synagogenneubau zu realisieren und zugleich den zusätzlichen Zuschussbedarf durch die Stadt Mainz so gering wie möglich zu halten."

Auch die SPD-Stadtratsfraktion unterstützt die Jüdische Gemeinde beim Synagogenbau und will deshalb einer Erhöhung des städtischen Finanzierungsanteils zustimmen. "Dies haben wir in unserer gestrigen Fraktionssitzung einstimmig beschlossen", erläutert der Fraktionsvorsitzende Oliver Sucher. Es gelte, einer historischen Verpflichtung gegenüber der Jüdischen Gemeinde Mainz nachzukommen.

 

Pressemeldung der FDP vom 15.1.08

FDP unterstützt Synagogenneubau!

-Kosten dürfen nicht aus dem Ruder laufen / Verwaltung soll Belastbarkeit der Zahlen prüfen–

Die FDP-Stadtratsfraktion sieht die Notwendigkeit zum Bau einer neuen Synagoge in der Hindenburgstraße. Nach einem intensiven Gespräch der Fraktion mit der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mainz, Frau Stella Schindler-Siegreich und dem Mitglied des Kuratoriums, Herrn Heinz Laubach, konnten sich die Ratsmitglieder ein umfangreiches Bild über den Entwurf sowie die aktuelle Situation vor Ort machen. „Wir stehen hinter dem Synagogenneubau und einem erhöhten Finanzbedarf. Zugleich muss aber darauf geachtet werden, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen“, so der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Christopher Sitte. Der Finanzierungsanteil der Stadt Mainz am Synagogenneubau sollte sich auf 3,6 Millionen Euro belaufen. „Dieser Betrag ist seit Jahren in den Haushalt eingestellt und deshalb unstrittig“, so Ady Schmelz, baupolitischer Sprecher der Fraktion. Der Bund, der sich bisher ebenfalls an den geplanten Baukosten beteiligen wollte, hat nun seinen Beitrag zurückgezogen. Dieser Betrag muss jetzt von Stadt und Land kompensiert werden. Dadurch kommen auf die Stadt Mainz zusätzliche Belastungen zu. Auf Grund der angespannten Haushaltslage der Stadt, kann der Betrag nur über eine Erhöhung der Neuverschuldung bezahlt werden.

„Bei unserem Gespräch mit der Jüdischen Gemeinde haben wir gebeten, mögliche Einsparpotentiale auszuloten“, erklärt Christopher Sitte. So soll der Architekt Manuel Herz prüfen, welche Vereinfachungen möglich sind, ohne das Gesamtkonzept aufgeben zu müssen. „Wir hoffen dadurch den zusätzlichen städtischen Zuschuss noch mindern zu können und freuen uns über die Zusage der Jüdischen Gemeinde dies zu versuchen. Ziel muss es sein, den Synagogenneubau zu realisieren und zugleich den zusätzlichen Zuschussbedarf durch die Stadt Mainz so gering wie möglich zu halten. Des weiteren bitten wir die Verwaltung zu prüfen, ob die momentan diskutierten Baukosten überhaupt noch aktuell sind. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die Jüdische Gemeinde in der Lage ist, ohne weitere städtische Zuschüsse die Folge- und Unterhaltskosten des Synagogenneubaus zu tragen.“, so Sitte und Schmelz abschließend“.


© Jüdische Gemeinde Mainz