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Zur Erinnerung an die Toten

Vortrag über Mahnmal auf jüdischem Friedhof

19.8.2006 - von Sascha Diehl, Wormser Zeitung

HOCHHEIM Auf dem neuen jüdischen Friedhof Hochheimer Höhe befindet sich mit dem Denkmal für die in den Jahren 1914 bis 1918 gefallenen Angehörigen der jüdischen Gemeinde Worms ein bedeutendes Monument deutsch-jüdischer Geschichte des letzten Jahrhunderts.

Bislang ist über die Entstehungshintergründe und den auch überregionalen Stellenwert des Denkmals so gut wie nichts Gesichertes bekannt. Angesichts der jüngsten Bemühungen um eine Restaurierung, unter anderem durch den Verein "Warmaisa", zusammen mit der Denkmalpflege und dem Friedhofsbetrieb der Stadt erscheint es sinnvoll, Fragen nach den Umständen der Errichtung des Denkmals und der Rolle des Monuments für das Totengedenken vor und nach 1933 zu stellen.

Dr. Gerold Bönnen, Leiter von Stadtarchiv und Jüdischem Museum, hat dieses Thema aufgegriffen und nachgeforscht.

In einem bebilderten Vortrag im Raschi-Haus (Hintere Judengasse 6) wird er die Ergebnisse seiner Recherchen zum Wormser Denkmal, den Hintergründen seiner Entstehung in den 20er Jahren und seiner überregionalen Bedeutung vorstellen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. September, um 19 Uhr statt.

Zusätzlich wird am darauf folgenden Sonntag, 10. September, ab 14 Uhr im Rahmen der Veranstaltungen zum "Tag des offenen Denkmals" vor Ort das Monument und seine Bedeutung für das jüdische Kriegsgedenken an den Ersten Weltkrieg - 1914-1918 - vorgestellt. Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei, es gibt auch Gelegenheit zu einer Diskussion. Im Anschluss an diese Veranstaltung lädt das Stadtarchiv die Besucher zu einem kleinen Umtrunk ein.


© Jüdische Gemeinde Mainz