Home - Gemeinde - Aktuell - Geschichte - Rabbinat - Synagogenprojekt - Links - Gästebuch - Kontakt - Führung

 



Stiftung für jüdisches Leben geplant

13.05.2006 - Allgemeine Zeitung

ten. Mit ganzer Kraft will sich der wiedergewählte Vorstand des Vereins "Eine neue Synagoge für Mainz" auch weiterhin für das Bauprojekt einsetzen. Vorrangiges Ziel ist derzeit, die Stiftung "Jüdisches Leben in Mainz" zu etablieren. Aus den Reihen des Vorstandes hat sich eine Arbeitsgruppe "Stiftung" zusammengeschlossen. Ziel sei es, 25 Menschen zu finden, die mit jeweils 1000 Euro einen Grundstock für die Stiftung legen. "Bisher haben sich 13 Stiftungsgründer gemeldet", berichtete Schriftführerin Dr. Christl Blank jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Diese ersten 25 sollen später als Gründer in der Stiftungsurkunde benannt werden. Zwei weitere Interessenten hätten sich bereits gemeldet, ergänzte Vorsitzende Irina Wittmer. Weitere Spenden aus privaten, gewerblichen und institutionellen Quellen sollen hinzukommen. "Durch die Stiftung soll ein Grundvermögen angesammelt werden", erklärte Vorstandsmitglied Gerhard Kopf. Das könne später helfen, die laufenden Kosten für den Unterhalt der Synagoge zu erwirtschaften.

Als erfolgreich bewertete der Vorstand auch die Vortragsreihe "Stichwort jüdisch". Im vergangenen Jahr konnten dafür immer wieder namhafte Redner aus Politik und Kultur gewonnen werden. Die Veranstaltungen sollen in diesem Jahr fortgesetzt werden.

In Anerkennung ihrer Arbeit wurden die Mitglieder des Vorstandes für die nächsten zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Alle wurden einstimmig wiedergewählt. Die Nachfolge von Emil Grund, der aus persönlichen Gründen nicht mehr als Beisitzer kandidierte, wird Carsten Nickel antreten.


© Jüdische Gemeinde Mainz